WEINKELLEREI ALOIS LAGEDER MARGREID
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So wie die Herstellung des Weines auf alte und natürliche Verfahren zurückgreift, so wurde auf besonderen Wunsch des Bauherrn das Bauwerk natürlich, umweltfreundlich, energiesparend gebaut: 2. Der tiefste Keller hat südlich zum Berg hin eine naturbelassene Felsenwand: Ein Schacht sorgt dafür, daß die einströmende Frischluft diagonal nach unten fliessend sich im Winter an der ca. 10°C warmen Felsenwand aufwärmt, bzw. sich im Sommer abkühlt: Ventilatoren blasen diese Frischluft dann in den Keller ein. So wird passiv Erdwärme für Heizung bzw.-Kühlung genutzt. 3. Die Weinlager sind vollklimatisiert. Rückgewinnungsanlagen sorgen dafür, daß 70% der Abluftwärme bzw. der Abluftkälte zurückgewonnen werden. 4. Die für den Gärprozess und die Kühlung der Weine ohnedies erforderlichen Kältemaschinen und der für das Industriewaschwasser erforderliche Tiefbrunnen werden auch verwendet, um umweltfreundliche und kostenlose Erdwärme zur Raumheizung und zur Erzeugung der Produktionswärme zu nutzen. 5. Über 141 Stück fotovoltaische, monokristalline Solarmodule, mit einer Gesamtfläche von 136 m2 Modulfläche, wird bei einer Sonneneinstrahlung von 1000 W/m2 eine elektrische Leistung von 17,7 kW verfügbar. 6. Für die Warmwasserversorgung der Kellerei wurden 24 m2 Kollektorfläche und zwei Warmwasserspeicher von je 1500 Liter Fassungsvermögen installiert; damit kann der Sanitärwasserbedarf abgedeckt werden. Auch ist ausreichend viel Warmwasser für Spül- und Waschzwecke im Betrieb verfügbar; das solar aufgeheizte Wasser spart im Vergleich mit üblichem Kaltwasser sowohl Waschwassermenge als auch Spülmittelmengen. 7. Die von diesem Solarkraftwerk erzeugte elektrische Energie wird vorrangig von der Kellerei selbst genutzt, allfällige Überschußenergie wird an das ENEL-Netz gegen Vergütung abgegeben. |